Ist der Markt für Wissenschaftsmagazine übersättigt?
Der SciBlog schlägt zurück! Wenn die Bremer
http://digital-science-media.blogspot.com/
uns beklauen (haben sie das wirklich oder war das vielleicht doch ein Zufall?), dann kopieren wir auch einen Hinweis von ihnen. Die „Welt“ hat Wolfgang Hess vom „Bild der Wissenschaft“ gefragt, wie lange das noch gut gehen kann mit all den neuen Wissenschaftsmagazinen.
http://www.welt.de/data/2006/03/21/862820.html
Was der Herr Chefredakteur zu sagen hat, wirkt etwas altbacken. (Ich vermeide bewusst den Begriff Defizitmodell!). Sein Glaube an Printprodukte ist jedenfalls unerschütterlich. Und dass die neuen Wissenschaftsmagazine, etwa von Zeit oder SZ, keine Konkurrenz für das „Bild der Wissenschaft“ sein sollen, klingt eher nach Selbstberuhigung. Nimmt man Hess beim Wort, dann hat seine Zeitschrift eigentlich überhaupt keine Konkurrenz zu fürchten, auch nicht durch das "Spektrum der Wissenschaft", während alle anderen Wissenschaftsmagazine sich Leser und vor allem Anzeigen wegnehmen und viele von diesen bald dahinscheiden werden.
Apropos: weiß jemand wie es „Zeit Wissen“ und „SZ Wissen“ nach bald eineinhalb Jahren wirtschaftlich tatsächlich geht? Ich höre mal besser, mal schlechter, das hat aber alles den Status eines Gerüchts.
Und letzte Frage: warum haben die Bremer am 22.3. zum letzten Mal gebloggt? Heh Kollegen! Watergates!
http://digital-science-media.blogspot.com/
uns beklauen (haben sie das wirklich oder war das vielleicht doch ein Zufall?), dann kopieren wir auch einen Hinweis von ihnen. Die „Welt“ hat Wolfgang Hess vom „Bild der Wissenschaft“ gefragt, wie lange das noch gut gehen kann mit all den neuen Wissenschaftsmagazinen.
http://www.welt.de/data/2006/03/21/862820.html
Was der Herr Chefredakteur zu sagen hat, wirkt etwas altbacken. (Ich vermeide bewusst den Begriff Defizitmodell!). Sein Glaube an Printprodukte ist jedenfalls unerschütterlich. Und dass die neuen Wissenschaftsmagazine, etwa von Zeit oder SZ, keine Konkurrenz für das „Bild der Wissenschaft“ sein sollen, klingt eher nach Selbstberuhigung. Nimmt man Hess beim Wort, dann hat seine Zeitschrift eigentlich überhaupt keine Konkurrenz zu fürchten, auch nicht durch das "Spektrum der Wissenschaft", während alle anderen Wissenschaftsmagazine sich Leser und vor allem Anzeigen wegnehmen und viele von diesen bald dahinscheiden werden.
Apropos: weiß jemand wie es „Zeit Wissen“ und „SZ Wissen“ nach bald eineinhalb Jahren wirtschaftlich tatsächlich geht? Ich höre mal besser, mal schlechter, das hat aber alles den Status eines Gerüchts.
Und letzte Frage: warum haben die Bremer am 22.3. zum letzten Mal gebloggt? Heh Kollegen! Watergates!
Nobility - 24. Apr, 00:27
Anyway: ist doch eine gute Sache, dass andere auch so eine gute Idee hatten und einen Blog für Wissenschaftskommunikation einrichten. Zeigt, dass wir absolut auf dem richtigsten Weg sind.
Und wegen Defizitmodell: wenn ich es endlich schaffe, das nicht immer sofort umsetzten zu wollen bzw mich PERSÖNLICH aufgefortert fühle, es besser zu machen, dann: ich finde es sehr interessant, dass du aufzeigst, wo und in wessen Köpfen dieses Modell (noch immer) herumgeistert.