Mittwoch, 5. April 2006

Die Wortwarte - der Sprache beim Wachsen zusehen

Es gibt Wetterwarten und Sternwarten. Nun gibt es auch eine Wortwarte. Zu den Aufgaben der Wetterwarten gehört es, die Entwicklung des Wetters zu beobachten. Die Aufgabe der Wortwarte ist es, die Entwicklung des deutschen Wortschatzes zu beobachten und darüber zu berichten.
Wer steckt dahinter? Lothar Lemnitzer, Computerlinguist an der Uni Tübingen, trägt auf seiner Site wortwarte.de die aktuellsten Sprachkreationen zusammen ("SciCo" und "SciBlog" wären ja auch was dafür).
Er durchforstet dafür die Online-Ausgaben deutschsprachiger Zeitungen. Ampelmaut, Copy-Paste-Antwort oder Testosteronphantasie sind einige der Highlights 2006. Wissenschaft beginnt (von A-Z) beim Wissensarbeiter, geht über wissensgetrieben und Wissenskapitalflucht bis zu Wissensverdrängungsgesellschaft und Wissenswerkzeug. Trotz "simsen", "byten" und "bloggen" droht der deutschen Sprache keine Überfremdung. Anglizismen gibt es laut Lemnitzer nicht signifikant mehr als in den letzten 50 Jahren (ZEIT 13/06).

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Ein Gemeinschaftsprojekt von SciMedia, SciCo und SciBlog

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